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Die
Strecke sollte ins alpine Gelände gehen, aber doch nicht
allzugroße Schwierigkeiten aufweisen. Da drängt
sich die Ramsauer Haustour geradezu auf - die "Kramllahn".
Bekannt über die Ramsau hinaus, ist sie eine lohnende
Verlängerung der Edelgrießabfahrt bis direkt in
die Ramsau.
Jeder Tourengeher kann entscheiden, ob er diese gezeitete
Gelände-Variante in Angriff nimmt - vorschriftsmäßig
ausgerüstet mit LVS-Gerät - oder ganz ohne Blick
auf die Uhr gemütlich die Route über den Skiweg
das Ziel erklimmt. Los geht es im Bereich Perner-Sonnhof kurz
vorm Gasthof Edelbrunn. Die ersten Meter können je nach
Ambitionen auch im Laufschritt über die leicht ansteigenden
Felder bis zum Edelbrunn überwunden werden.
Hier
trennen sich Wanderer und Lahn-Bezwinger. Zweitere stürmen
durch einen Hohlweg direkt in die Kramllahn hinein, die nach
einem kurzen Waldstück 650 hm hinauf bis zu den Felsbarrieren
des Gamsfelds reicht. Der immer freie Blick zum höchsten
Punkt des Laufs erschwert die Einschätzung der Aufgabe.
Anfangs bis zirka zur Mitte in gleichmäßig mittelsteiler
Neigung, stellt sie sich dann immer mehr auf, ehe die letzten
50 Höhenmeter über eine Steilstufe hinaus auf das
Gamsfeldgassl gequert werden. Hier steht man 750 hm über
dem Start auf einer schönen Schneid zwischen der Ramsauer-Seite
und dem Almgebiet rund um die Türlwandhütte. Abfellen
- die technisch einfache Abfahrt beginnt mit einem kurzen
Stück entlang der Schneid, dann ein Rechtsschwung hinein
in offenes Gelände, später durch einen lichten Lärchenwald
und am Ende eine noch kurze, jedoch kräfteraubende Schiebepassage
über einen Skidoo-Weg bis zur Austriahütte. Oder
alternativ schon vor der Schiebestrecke noch ein paar Höhenmeter
weiter hinunter bis zur Brandalm.
Als Anhaltspunkt die Siegerzeiten der vergangenen Austragungen:
Im März 2004 kamen Andi Fischbacher und Peter Oberauer
zeitgleich in 40:58 ins Ziel
Im März 2005 gewann wieder Andi Fischbacher mit 38:05
vor Peter Oberauer mit 40:02
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